Technische Details
Sechs konkrete Unterschiede im Vergleich zu früher:
1. Dokumenttypen: Früher war es 1 (Leitfaden). Jetzt: PRD, FAQ, Zusammenfassungs-E-Mail, SOP, Arbeitshilfe, Handbuch sowie jeder benutzerdefinierte Typ, den Nutzer definieren.
2. Ausgaben pro Aufnahme: Früher war es ein Video und ein Leitfaden. Jetzt: unbegrenzt (wähle bis zu 5 aus, die du möchtest + Video).
3. Vorlagen-Editor: Zeigte nicht, wie die Ausgabe aussehen wird. Jetzt: Editor mit geteiltem Bereich und Live-Vorschau.
4. Vorlagenfreigabe: Früher eingeschränkt. Jetzt: Meine / Arbeitsbereich / Öffentlich-Stufen.
5. Vorlagen-Forking: Früher gab es das nicht. Jetzt: mit einem Klick bei jeder Vorlage (einschließlich Trupeer-Standards).
6. Ergänzungen nach der Generierung: Früher gab es keine (man musste erneut hochladen oder duplizieren und eine neue Vorlage anwenden). Jetzt: Ausgabetypen über den Dokumente-Tab hinzufügen.
Der Prozess
Schmerzpunkt
Die von Trupeer generierten Dokumente waren auf ein schrittweises Format festgelegt. Nutzer wollten aus ihren Aufzeichnungen andere Dokumenttypen erstellen — FAQs, PRDs, slide-gestützte Erklärungen, Marketing-One-Pager, E-Mail-Entwürfe. Diese Anwendungsfälle wurden nicht erfüllt, sodass Nutzer Trupeer für diese Formate entweder ganz übersprangen oder ein schrittweises Dokument erzeugten und es manuell in das tatsächlich benötigte Format umschrieben.

Hinzu kam: Eine einzelne Aufnahme konnte nur ein Dokument erzeugen. Um aus derselben Quelle ein Video + eine Anleitung + ein FAQ + ein Marketing-Dokument zu erhalten, mussten Nutzer Agenten duplizieren, Videos duplizieren und den gesamten Ablauf mehrmals ausführen. Der Prozess war unintuitiv, langsam und ineffizient.
Denkprozess
Drei wichtige Entscheidungen prägten das Design.
1. Vorlagen als System, nicht als Einstellung. Jede Vorlage hat einen Namen, ein Symbol, Freigabeoptionen, Abschnitte und Anweisungen. Sie sind auffindbar, forkbar und teilbar.
2. Vorschau vor dem Speichern. Nutzer konnten Vorlagen nicht vertrauen, deren Ausgabe sie noch nie gesehen hatten. Wir haben einen Editor mit geteiltem Bereich hinzugefügt, in dem die Anweisungen links und eine live gerenderte Vorschau rechts stehen. Vor dem Speichern können Nutzer die Vorlage mit einem Beispielvideo oder einer ihrer eigenen kurzen Aufnahmen ausführen.
3. Mehrere Ausgaben aus einer einzigen Aufnahme. Am Ende jeder Aufnahme wählen Nutzer alles aus, was sie generieren möchten. Video, Leitfaden, PRD, FAQ, E-Mail-Entwurf — alles in einem Durchlauf generiert. Sie können später auch über den Dokumente-Tab weitere Ausgabetypen hinzufügen, wenn ihnen auffällt, dass noch etwas benötigt wird.
Die Lösung
Doc Templates 2.0 ist ein vollständiges Vorlagensystem. Es hat drei Ebenen.

Vorlagen: Trupeer liefert Standardvorlagen für die am häufigsten angefragten Typen — SOP, Arbeitshilfen, PRD, FAQ, Hilfeartikel, Zusammenfassungs-E-Mails. Nutzer können jede Standardvorlage in eine eigene Kopie verzweigen, sie bearbeiten, speichern und teilen.
Erstellung: ein Editor mit geteiltem Bereich und Live-Vorschau. Nutzer definieren die Vorlagenstruktur (Symbol, Abschnitte, Anweisungen, Formatierungsregeln) und testen sie dann anhand eines Beispielvideos oder ihrer eigenen kurzen Aufnahme (unter drei Minuten), bevor sie speichern. Über Freigabesteuerungen können Nutzer Vorlagen privat halten (Mine), innerhalb ihres Teams teilen (Workspace) oder öffentlich an die Trupeer-Community veröffentlichen (Public).
Anwendung: Am Ende der Aufnahme oder nach dem Hochladen sehen Nutzer einen einzigen zusammengefassten Auswahldialog. Video und Guide sind bereits vorab ausgewählt. Darunter ermöglicht der Bereich 'Auch generieren' den Nutzern, PRD, FAQ, E-Mail-Entwurf oder jede benutzerdefinierte Vorlage, die sie möchten, anzuhaken. Alle Ausgaben werden gemeinsam generiert. Nutzer können später über den Dokumente-Tab weitere Ausgabetypen hinzufügen, wenn sie merken, dass sie noch etwas anderes brauchen.



